5./6. Tag, 4./5.10.2006 Taroudannt - Marrakech (ca. 220 km)

Wir verlassen Taroudannt fahren über die westlichen Ausläufer des Hohen Atlas, in die Königsstadt Marrakech. Auf Grund der Farbe der Häuser wird sie auch die „Die Rote” genannt.

Ein Ausflug führt uns zu den Menara-Gärten, die im 1200 Jahrhundert angelegt wurden. Das berühmteste Bauwerk hier, ist der Menara-Pavillion. Eigentlich gibt es hier nichts spektakuläres zu sehen. Zu Unterhaltung der Besucher werden fette Karpfen im Teich mit Brot gefüttert.

Wir Übernachten im Hotel Nassim. Das Hotel liegt recht günstig und man kann gut zu Fuss das Zentrum erreichen.

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Am Abend sind wir mit einer kleineren Gruppe zu einem typischen „Marokkanischen Restaurant” gefahren. Landestypische Innenausstattung, nett anzusehen. Als Beiwerk zum Essen gab es eine folkloristische Vorführung.


Kotoubia-Moschee

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Südwestlich von Djemaa el Fna (Gauglerplatz) liegt die Kotoubia-Moschee, die Mitte des 12. Jh. erbaut wurde. Das Minarett hat eine Höhe von 75,6m. Sie ist auch das Vorbild für die Moschee in Secilla (Spanien) und den Hassan-Turm in Rabbat.


Souks

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Auf dem Weg zu den Souks kommen wir an Stadtmauern vorbei auf denen Störche ihre Nester gebaut haben. Wirres Treiben begleitet uns. Autos fahren kreuz und quer. Irgendwie ist hier alles und jeder beschäftigt. Männer in der traditionellen Djilaba, ein Baumwollgewand mit Kapuze, und Frauen im Kaftan kreuzen unseren Weg.


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In den Souks besichtigen wir die Färbergassen und schauen den Wollfärbern bei ihrer Arbeit zu.


Schuhhändler stellen ihre bunten Mules aus, traditionelle marrokanische offene Halbschuhe.


Bei einem Bäcker kaufen wir frisch gebackenes Fladenbrot und ziehen weiter zum Platz der Gaugler, dem Djemaa el Fna.


Djemaa el Fna (Gauglerplatz)

Das wirkliche Leben hier auf dem Platz beginnt eigentlich erst am Abend. Dann füllt sich der Platz mit Gauglern, Händlern, Artisten, einheimische Zuschauer und Touristen. Für das leibliche Wohl sorgen unzählige Imbissstände, die leckere traditionelle Gerichte anbieten.

Wirklich lästig sind die Typen, die für jedes Foto Geld haben wollen. Es ist vollkommen egal was man fotografiert ob kunstvoll aufgebaute Cola-Flaschen oder den ganzen Platz. Diese nervigen Vagabunden muss man sich irgendwie vom Hals halten, was allerdings ohne anstrengende Diskussion nicht so einfach ist.

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