8.Tag - 17.10.2018 • Arashiyama - Kyoto

 Wir schnitzen uns Essstäbchen (箸 - Hashi)

Essstäbchen schnitzen, Marumasu-Nishimuraya, Kyoto - Japan

Essstäbchen schnitzen, Marumasu-Nishimuraya, Kyoto - Japan

Heute wird es handwerklich, denn wir machen uns auf den Weg zu einer Werkstatt, wo wir unsere eigenen Essstäbchen, chopsticks oder auch auf japanisch 箸, Hashi herstellen. Liliane zeigt uns mittels Plakat, wie das zu bewerkstelligen ist. Jeder bekommt ein Holzstäbchen, quadratischer Form mit 1 cm Kantenlänge, einen kleinen Hobel und etwas Schmirgelpapier. Am Ende, wenn der Stick glatt geschliffen wurde, wird er mit ein wenig Öl imprägniert und fertig ist das Esswerkzeug. Das ganze dauerte 1 1/2 Stunden, die wie im Flug verging und auch eine Menge Spaß machte.

 Kleine Zwischenpause

Kyoto - Japan

Kyoto - Japan

Nachdem wir nun in der Lage sind unser eigenes Esswerkzeug herzustellen, kehren wir erst einmal zu unserem Hotel zurück. Nach einer Pause machen wir auf den Weg, natürlich wieder mit Bus und Bahn, in Richtung des Affenparks, Arashiyama Monkey Park.

 

 Arashiyama Iwatayama Monkey Park

Arashiyama Monkey Park Iwatayama Summit Observatory, Nishikyo Ward, Kyoto - Japan

Arashiyama Monkey Park Iwatayama Summit Observatory, Nishikyo Ward, Kyoto - Japan

Auf dem Weg zum Affenpark machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp am Ichitani-Munakata-Jinja Shrine. Ein kleiner Schrein am Berg Arashiyama mit Blick auf die Flüsse Hozu und Katsura. Der Aufstieg verlangt etwas Kondition, ist aber zu schaffen. Am Wegesrand stehen Schilder, die auf die hier lebenden Affen hinweisen und geben auch gleich die Verhaltensregeln mit, wie man mit den Affen umzugehen hat. Nicht vergessen, es sind wilde Tiere und es ist kein Streichelzoo.

Affentheater

Arashiyama Monkey Park Iwatayama Summit Observatory, Nishikyo Ward, Kyoto - Japan

Arashiyama Monkey Park Iwatayama Summit Observatory, Nishikyo Ward, Kyoto - Japan

Nach ca. 40 Minuten haben wir die Spitze des Berges erreicht. Hier ist mächtig was los. Viele Menschen und natürlich die japanischen Affen, Schneeaffen oder Japanmakaken oder wie sie sonst noch heißen, tummeln sich hier rum. Füttern und anfassen der Primaten ist hier streng verboten. Ich hätte auch gar keine Lust eines der Viecher anzufassen. Mit ihren roten Gesichtern der adulten Affen, sehen sie nicht gerade friedlich aus. Überall hört man kleine Kebbeleien der verschiedenen Affengruppen. Zum füttern der Tiere werden die Rollen getauscht. Die Menschen müssen in den Käfig. Durch vergitterte Fenster kann die gierige Bande draußen gefüttert werden. Futtertüten können im Laden, auf dem Berg gekauft werden.

 Zurück in die Stadt

Nonomiya Schrein

Nonomiya Shrine, Kyoto - Japan

Nonomiya Shrine, Kyoto - Japan

Durch einen kleinen Bambuswald gelangen wir auf dem Rückweg zum Nonomiya Schrein. Der Schrein soll eine positive Auswirkung auf die Ehe eines Menschen haben. Japanische Damen besuchen ihn daher recht gerne.

Stadtansichten

 Cooking Sun Machiya Studio

Cooking Sun Machiya Studio, Kyoto - Japan

Cooking Sun Machiya Studio, Kyoto - Japan

Das Abendessen mussten wir uns dann selber Zubereiten. Auf dem Programm stand ein Sushi-Kochkurs. Wir alle bekamen ein Kittelchen angezogen, für Getränke haben wir selber gesorgt und dann ging es los. Jeder Schritt wurde uns von den Damen des Kochstudios erklärt und dann waren wir dran. Ich war mit meinem Ergebnis zufrieden und geschmeckt hat es auch.

flickr

Alexander Schimmeck by flickr

Alexander Schimmeck by flickr

Wer größere Bilder sehen will, kann sich auch auf meinem flickr-Account umschauen. Hier habe ich die Bilder der jeweiligen Etappen in Alben zusammen gefasst.

Für die Fotointeressierten gibt hier auch zusätzliche Informationen wie z.B. die Exif-Daten und mit welcher Kamera und Objektiven fotografiert wurde.

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